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Nahrungsunverträglichkeiten Anfängertipps

Nahrungsunverträglichkeiten Anfängertipps

Vielleicht vermutest du oder hast gerade herausgefunden, dass du Unverträglichkeiten hast und weißt nicht, wo und wie sollst du jetzt anfangen. Deshalb habe ich hier Nahrungsunverträglichkeiten Anfängertipps zusammengestellt.

 

Falls du noch nicht genau weißt, was du nicht verträgst:

 

Es ist essentiell wichtig, dass du weißt, welche Nahrungsmittel dir nicht bekommen und du diese dann erst mal ganz weglässt. Falls du also noch nicht genau weißt, hast du mehrere Möglichkeiten:

  • Du kannst dich beim Arzt testen lassen auf:  Fructose, Laktose, Histamin Unverträglichkeit oder auch auf Allergien.
  • Oder du lässt erst einmal diese Lebensmittel weg, die ganz vielen Menschen nicht bekommen: Soja, Milch, Weizen, Erdnüsse, Mais, Eier, Schokolade und Hefe.
  • Du machst eine radikale Auslassdiät und isst für 4 Tage nur Reis und 2 Gemüsesorten (Zucchini, Karotten, grüne Bohnen, Fenchel eignen sich gut, nicht nehmen sollten man Tomate, Paprika, Kartoffel) und einzig Salz als Gewürz. Als Getränk ist nur stilles Wasser erlaubt.

Das Auslassen muss nach spätestens 4-6 Tagen eine Beschwerdefreiheit bewirken. Nur dann hast du wirklich alles ausgelassen, was dir nicht bekommt.

 

Nächster Schritt: das Ernährungstagebuch & austesten

 

Wenn du also durch die Eliminationsdiät beschwerdefrei geworden bist, fängst du ganz langsam an, wieder Lebensmittel auszuprobieren. Das ist ein etwas mühsamer Prozess, das gebe ich zu, aber es lohnt sich. Du musst beachten: ein unverträgliches Lebensmittel kann dir bis zu 3 Tage später Probleme bereiten, daher solltest du ein neues Lebensmittel essen und dann 3 Tage warten bis du das nächste ausprobierst. Möglich ist auch 2 gleichzeitig auszuprobieren. Für den Fall, dass du Beschwerden bekommst, musst du dann eben nochmal genau zwischen den beiden austesten.

Es ist sehr wichtig, dass du in deinem Essenstagebuch ALLES notierst, was du isst und trinkst.

 

Koche und backe selbst & halte es einfach

 

Leider enthält fast alles, was man heutzutage im Supermarkt kauft, so viele Zusatzstoffe und endlose Inhaltsstoffe, dass man besser daran ist, selbst zu kochen und die Gerichte  erst mal auch einfach zu halten, sprich mit möglichst wenigen verschiedenen Zutaten. Eigentlich so, wie man früher “Hausmannskost” gekocht hat. Dabei muss das nicht langweilig schmecken. Wobei es schon sein kann, falls du viel Fertignahrung gegessen hast, dass dir einfache Kost erst mal fad vorkommt, weil sich deine Geschmacksnerven erst  umstellen müssen. 😉

Am Anfang kann man sich überfordert fühlen, was man jetzt überhaupt noch essen kann und wie man kochen soll. Das ist ganz normal und an der Stelle ist es wichtig, dass du dir Anregungen und Rezeptideen holst.

Die Webseite Kochtrotz: https://www.kochtrotz.de/ ist eine super Rezept Seite für Unverträglichkeiten, da findest du sicher etwas für dich. Es gibt auch Bücher und andere Webseiten, wo du Rezepte findest. Oft kann man auch bekannte Rezepte so abwandeln, dass es verträglich wird. Sei kreativ und habe Geduld. Nach einer kleinen Weile wird es leichter!

 

Lass das Unverträgliche konsequent weg

 

Sobald es dir mit den Beschwerden eine Weile besser geht, ist die Versuchung groß, wieder zu “schlampern” und nicht mehr konsequent zu sein. Bei ganz wenigen Menschen klappt das auch, dass nach einer circa 2 Monatigen Karenz dann die Lebensmittel wieder vertragen werden. Meistens ist das jedoch NICHT der Fall und man bremst den Fortschritt mit jedem Mal, wo man wieder Unverträgliches isst! Natürlich ist das Ziel auf lange Sicht, alles wieder essen zu können (zumindest in Maßen). Vorher müssen jedoch die tiefer liegenden Ursachen beseitigt werden, die überhaupt zu der Unverträglichkeit geführt hat.

 

Finde heraus welche tieferliegende Ursache deine Unverträglichkeit verursacht hat

 

Ohne diesen Schritt gibt es meist keine Heilung. Tatsächlich habe ich ein paar Jahre verloren, weil mir nicht klar genug war, dass es diese Ursachen gibt und was es bei mir sein könnte.

Mögliche Ursachen sind:

 

Übernimm die volle Verantwortung für deine Heilung

 

Die volle Verantwortung für die eigene Gesundheit zu übernehmen heißt, dass du dich weder von Ärzten, Heilpraktikern oder Internetseiten abhängig machst! Nutze Ärzte, HPs, Tests und Informationen aus dem Internet und nimm Kontakt auf mit deinem Körper und folge dieser Intuition. In dir selbst liegt der Schlüssel zur Gesundheit. Nur du kannst die Änderungen vornehmen, die nötig sind. IMMER sind auch Änderungen im Lifestyle und im Mindset nötig. Forsche was da in deinem Fall der Veränderung bedarf. Viele Infos zu Nahrungsunverträglichkeiten von Betroffenen findest du unter http://www.libase.de/wbb/index.php?page=Index. Am Anfang hat mich die Fülle der Infos dort etwas erschlagen, aber wenn man immer wieder etwas liest, ist es sehr hilfreich.

 

Ich hoffe die Nahrungsunverträglichkeiten Anfängertipps waren hilfreich für dich! Wenn ja, hinterlasse mir gerne einen Kommentar 😉

 

WICHTIG: ich gebe hier nur weiter, was mir geholfen hat und was ich bei Internet Recherchen herausgefunden habe. Bitte konsultiere den Arzt oder Heilpraktiker deines Vertrauens bei Krankheiten und Störungen und übernimm immer Eigenverantwortung für deine Gesundheit. Das Befolgen meiner Tipps erfolgt auf eigene Verantwortung.



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